Newsletter 16.04.2024


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Vielfalt ist Leben

 

Er wird jedes Jahr am 3. März begangen, um an die Unterzeichnung des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (nach seiner englischen Bezeichnung "CITES" genannt) am 3. März 1973 in Washington zu erinnern. An diesem Tag sind weltweit Institutionen und Organisationen jeglicher Art sowie die Öffentlichkeit dazu aufgerufen, durch vielfältige eigene Aktionen auf die Bedeutung der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten für den Menschen sowie auf den anhaltenden globalen Verlust der Artenvielfalt aufmerksam zu machen. Unter folgendem Link gibt’s mehr zum Thema: CITES Bundesamt für Naturschutz

 
 
 
 
 

Unser Wasser - der unscheinbare Schatz

 
Zwei Arme die Gewässer mit Abstrich beproben
Wasserproben
 

Das Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz widmet sich am Sonntag, 26. März, von 11 bis 16 Uhr, dem wichtigsten Lebensmittel: unserem Trinkwasser und seiner Quellen.

In anschaulicher Weise wird Grundwasserökologe und Quellenexperte Dr. Holger Schindler über die Einzigartigkeit unseres Wassers und die damit verbundenen Naturschutzaspekte in Zeiten des Klimawandels sprechen. Von 11 bis 14 Uhr wird sein eigens mitgebrachter „Quelltierzoo“ zu sehen sein. Über ein Binokular können die kleinen unscheinbaren Lebewesen beobachtet werden und so wird die uns sonst verborgene Welt sichtbar. Eine kurze Filmsequenz berichtet über das Leben in der Quelle, macht diese anschaulich und erlebbar und bringt Erstaunliches zum Vorschein. „Ich kann alles zeigen, was in einer Quelle Rang und Namen hat“, verspricht Schindler. Es spricht einiges dafür, dass auch unsere Quellen im Pfälzerwald aufgrund des Klimawandels in Schieflage geraten sind. Kritisch dabei ist vor allem die Zunahme längerer Hitze- und Trockenperioden im Sommer verbunden mit höherer Verdunstung, gleichzeitig mehr Starkniederschlägen und damit geringerer Grundwasserneubildung. Gerade bei kleineren Grundwasservorkommen, wie sie typisch für den Pfälzerwald sind, kann dies zu Wassermangel mit allen Konsequenzen für die damit verbundenen Lebensräume, wie auch der Grundwasserökologie selbst, führen. Ein weiteres Problem ist die Erwärmung des Grundwassers. Grundwassertiere sind kaltstenotherm, was bedeutet, dass sie auf vergleichsweise tiefe Temperaturen angewiesen sind, die zudem nur geringfügig schwanken dürfen.

Ab 14 Uhr steht der Aktionstag ganz im Zeichen des Experimentierens. Frau Prof. Dr. Hornung von der RPTU Kaiserslautern und wissenschaftliche Mitarbeiterin Daniela Becker gehen in Ihrem Impulsvortrag auf das Wasser und seine „inneren Werte“ ein. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf unserer Region des Pfälzerwaldes. Danach kann selbst getestet und analysiert werden. Ein besonderes Angebot dabei: die BesucherInnen können ihre eigenen Wasserproben mitbringen. In einer kleinen Flasche oder Gefäß kann ein Test Aufschluss über die Wasserqualität geben. Bei der Analyse spielen verschiedene Parameter eine Rolle, wie der pH-Wert oder der Calcium- und Chloridgehalt. 

Extra für die Kleinsten wird "Nawi" seine Erklärvideos und Geschichten rund ums Wasser mitbringen und so dessen Aggregatzustände genauer unter die Lupe nehmen.


Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet im Zusammenhang mit dem Tag des Wassers statt, der weltweit am 22. März begangen wird. Eine Übersicht zum Ablauf finden Sie unter folgendem Link: Übersicht Aktionstag Wasser

Der Weltwassertag
Der Weltwassertag findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt und wird seit 2003 von UN-Water organisiert. In der Agenda 21 der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro wurde er vorgeschlagen und von der UN-Generalversammlung in einer Resolution am 22. Dezember 1992 beschlossen. Seit seiner ersten Ausführung hat er erheblich an Bedeutung gewonnen.
Neben den UN-Mitgliedsstaaten haben auch einige Nichtstaatliche Organisationen, die für sauberes Wasser und Gewässerschutz kämpfen, den Weltwassertag dazu genutzt, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die kritischen Wasserthemen unserer Zeit zu lenken.
In diesem Jahr steht der Gedenktag unter dem Motto: „Gemeinsam schneller zum Ziel“.
 

Pressekontakt: simone.kiefer@wald-rlp.de

Pressefoto zur freien Verwendung im Zusammenhang mit dieser Presseinfo: Wasserproben (Eugen Resmann)

 
 
 
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