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Vielfalt ist LebenInsektensterbenInsekten sind die artenreichste Gruppe aller Lebewesen und stellen etwa 70% der Tierarten weltweit. Unter anderem deshalb sind sie ein wesentlicher Bestandteil der biologischen Vielfalt. In den vergangenen Jahrzehnten haben sowohl die Artenvielfalt als auch die Häufigkeit der Insekten abgenommen. Sei erfüllen jedoch wichtige ökologische Funktionen in Nahrungs- und Stoffkreisläufen wie z.B. als Blütenbesteuber, bei der Zersetzung von pflanzlichem und tierischem Material und als Nahrung für andere Tiere. Zu den Ursachen für den beobachteten Rückgang gehören die Zerstörung und Veränderung der Lebensräume (z.B. die zunehmende Strukturverarmung), Verinselung und Fragmentierung der Lebensräume oder auch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Mehr Infos gibt’s auf folgender Seite: https://www.bfn.de/moegliche-folgen-eines-insektenrueckgangs Gefangen im LichtExkursion zu nachtaktiven Faltern und der Bedeutung der natürlichen Nachtdunkelheit im Herzen des Pfälzerwaldes am 23. Juni![]() Nachtaktive Falter entziehen sich unserem Blick. Durch ihre aktiven Phasen in der Dunkelheit, ihre gute Tarnung und die von ihnen gewählten Verstecke führen sie aus dem Blickwinkel von uns Menschen ein Leben im Verborgenen. Seit alters her weiß man jedoch, dass sie „auf Licht fliegen“. Dr. Michael Ochse, Präsident der Pollichia und Schmetterlingsexperte, nutzt diesen Umstand. Mit seinen Lichtfallen macht er die Nachtfalter am Haus der Nachhaltigkeit und im nahegelegenen Johanniskreuzer Wald sichtbar. Für die Teilnehmer:innen der Exkursion lockt er Schönbär, Adlerfarneule, Zackeneule und deren Verwandten für kurze Zeit an. Um welche Arten handelt es sich und wie kann man sie bestimmen, was macht sie jeweils besonders und welche Verflechtung bestehen mit dem Ökosystem Wald? Der Falterfachmann weiß es!
Pressefotos zur freien Verwendung im Zusammenhang mit dieser Presseinfo: Gefangen im Licht (Bild: Berthold Steinhilber) Schönbär (Bild: Michael Ochse) Zackeneule (Bild: Michael Ochse) Adlerfarneule (Bild: Michael Ochse) Pressekontakt: simone.kiefer@wald-rlp.de |