Newsletter 29.05.2024


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Wald im Wandel

 

Das Ziel der Waldstrategie 2050 ist es, die Wälder in Deutschland mit ihren vielfältigen Ökosystemleistungen für den einzelnen Menschen und die Gesellschaft, die Natur sowie die Wirtschaft zu erhalten und an die sich ändernden klimatischen Bedingungen anzupassen. Damit ist sie Ausdruck unserer Verantwortung für den Wald, die Waldbesitzenden und künftige Generationen, die wie wir auf seine Leistungen angewiesen sind. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: Waldstrategie 2050
 

 
 
 
 
 

Durchs wilde Herz der Karpaten

 
Gerald Klamer auf Karpaten Wanderung
Gerald Klamer auf Karpaten-Wanderung
 
Ein Zelt im Karpaten-Wald
Ein Zelt im Karpaten-Wald
 

2021 ist der ehemalige Förster Gerald Klamer 6000 Kilometer durch Deutschland gelaufen und wurde mit seinem Buch „Der Waldwanderer“ bekannt. Auf dieser Wanderung hat Klamer zahlreiche interessante Waldgebiete besucht, aber richtigen Urwald gibt es in Deutschland schon lange nicht mehr.

Daher hat er 2022 sein nächstes Projekt in Angriff genommen und zu Fuß den größten Teil der letzten wilden Wälder der Karpaten besucht. In dieser zweitgrößten Gebirgskette Europas hat sich eine vom Menschen fast unberührte Waldwildnis erhalten, die unseren ursprünglichen Wäldern sehr stark ähnelt.

In der Slowakei begegnet er Wölfen und erfährt von Naturschützern, warum das Auerhuhn, der Charaktervogel der Gebirgswälder so stark bedroht ist. 
Eigentlich wollte er auch die Ukraine besuchen, die einen nennenswerten Teil der letzten Urwälder beherbergt, doch der Ausbruch des Krieges ließ ihn nur bis in das Dreiländereck von Polen, Slowakei und Ukraine vorstoßen. 
In Rumänien wachsen 80 % der noch verbliebenen Urwälder der gemäßigten Zone Europas. Aber auch dort stehen die Wälder unter großem Druck. Immer wieder sieht er erschütternde Bilder, die zeigen, dass gerade jetzt die letzten wilden Wälder stark bedroht sind. Er trifft Urwaldforscher und Aktivisten die unter Lebensgefahr arbeiten und kann so Stück für Stück das Puzzle zusammensetzen, was jetzt zur Erhaltung der Urwälder getan werden muss. 

Viele der Urwälder befinden sich in fast unzugänglichen Gegenden, in die Klamer nur mit großem körperlichen Einsatz und nicht unerheblicher Gefahr vordringen kann. Dafür wird er mit Beobachtungen von Bären und Auerhähnen belohnt, sowie vielen anderen Bewohnern der Wälder. Er lernt nicht nur die Wälder kennen, sondern erkundet auch die Berge von Fagaras, Retezat und Domogled oberhalb der Baumgrenze, sowie die artenreiche, alte Kulturlandschaft Siebenbürgens. 
In den Südkarpaten besucht Klamer das ehrgeizigste Nationalparkprojekt Europas, bevor er an der Donau seine über 1000 Kilometer umfassende Karpatenwanderung beendet.

In 90-Minuten erzählt Gerald Klamer diese Geschichte in einem eindrucksvollen Multimedia-Vortrag, in der sich Bilder mit packenden Erzählungen mit ruhigen Passagen voller schöner Naturbilder abwechseln. Die Gäste erleben eine fantastische Mischung aus persönlichem Abenteuer, Naturerleben, Wissenswertem über wilde Wälder und einem Appell zu ihrem Schutz.
Die Anmeldung zum Vortrag erfolgt online über www.hdn.wald.rlp.de
Der Eintritt ist frei.

Das neue Buch „Durchs wilde Herz der Karpaten“ von Gerald Klamer ist vor kurzem erschienen und kann an dem Abend käuflich erworben werden.

Wer mehr über Gerald Klamer und seine Reisen erfahren möchte, wird unter folgendem Link fündig: Gerald Klamer

Pressekontakt: simone.kiefer@wald-rlp.de

Pressefotos zur freien Verwendung im Zusammenhang mit dieser Presseinfo: Gerald Klamer auf Karpaten-Wanderung (Bildautor Gerald Klamer); Ein Zelt im Karpaten-Wald (Bildautor Gerald Klamer)

 
 
 
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