|
„Watch them grow“ – Empathie für den Wald![]() In der neuen Ausstellung zeigt Künstlerin Georgia Wilhelm großformatige ÖlgemäldeBäume, in der Erde verwurzelt, dem Himmel entgegenstrebend, verbildlichen eine hoffnungsvolle und stetige Lebendigkeit. Für Georgia Wilhelm ist der Wald ein wunderbares, energetisch aufgeladenes und ineinander verwobenes System, dessen Verletzlichkeit immer greifbarer wird. Die Sehnsucht nach einer ungetrübten Natur und damit einhergehend die Vergegenwärtigung von Natur als Vision und Erinnerung sind seit langem Thema ihrer Malerei. Bei alten Wächterbäumen, Buchen im Frühling oder der Struktur einer Eichenborke pendelt sie zwischen kraftvollem Pinselstrich und fotorealistischer Akribie. Ihre Gemälde veranschaulichen immer ihre Empathie dem Wald gegenüber.
Eine Auswahl ihrer Fotografien sind als Schwarz-Weiß Grafiken in der Ausstellung zu sehen. Im Atelier verwandelt sie dann ihre detaillierten Beobachtungen in große Gemälde, an denen sie pro Bild auch mal über 100 Stunden arbeitet. Dabei bevorzugt sie die Farbe Grün und Mischungen „aus vorwärts drängendem Gelb und zurückweichendem Blau“. Bäume, die Hermann Hesse „Heiligtümer“ nannte, zeigen ihr Urgesetze des Lebens, ihren Stil nennt sie „Gebrochene Romantik“. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Infozentrums, täglich außer samstags von 10 - 17 Uhr, kostenfrei besucht werden.
Pressekontakt: HDN@wald-rlp.de Pressefoto: Der Titel des Ölgemäldes „Watch them grow“ ist auch der Titel für die Ausstellung (Georgia Wilhelm) |